18. Juli 2023

Asylflut geht weiter: Anträge um 77,5 Prozent angestiegen
Bahnhof: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons) / Bildmontage: Heimatkurier

Die Zahl der Asylanträge ist in Deutschland im ersten Halbjahr des Jahres 2023 um unglaubliche 77,5 Prozent angestiegen. Die meisten der Neuankömmlinge stammen aus Syrien und Afghanistan. Um sie unterzubringen, sollen in den kommenden Monaten hunderte neue Asylheime entstehen.

Es sind erschreckende Zahlen: Im ersten Halbjahr des Jahres 2023 stieg die Zahl der Asylforderungen im Vergleich zum Vorjahr um unglaubliche 77,5 Prozent an – mit steigender Tendenz. Im ersten Halbjahr des Jahres 2022 wurden 84.583 Erstanträge in der Bundesrepublik gestellt. In diesem Jahr waren es im selben Zeitraum bereits 150.166 Erstanträge. Hinzu kamen 12.105 Folgeanträge, bei denen beispielsweise die Familienangehörigen eines Asylanten nach Deutschland geholt werden sollen. Insgesamt gab es also bereits 162.271 Anträge.

Syrien und Afghanistan wichtigste Herkunftsländer

Die beliebtesten Herkunftsländer sind nach wie vor Syrien und Afghanistan. Aus Syrien strömten bislang 44.394 Asylanten in die Bundesrepublik, aus Afghanistan waren es 28.635. Und auch aus der Türkei kam ein beachtlicher Teil der Asylanten, nämlich insgesamt 19.857 Personen. Weitere Herkunftsländer waren Iran (6.479), Irak (6.251) und Georgien (5.710). Doch auch aus Afrika kommen sie vermehrt zu uns: Unter den zehn wichtigsten Herkunftsländern findet sich neben Eritrea auch Somalia.

Asylrecht nicht mehr zeitgemäß

Die Herkunftsländer zeigen überdeutlich, dass das Asylrecht längst nicht mehr zeitgemäß ist. War es ursprünglich dafür gedacht, aus den Nachbarstaaten kommenden Kriegsflüchtlingen vorübergehenden Schutz zu bieten, dient es globalistischen Politikern nun als Instrument zur Beförderung der Ersetzungsmigration aus aller Welt. Um beispielsweise aus Somalia nach Deutschland zu kommen, müssen auf dem Landweg mindestens zwölf Landesgrenzen überquert werden. Krieg herrscht dort nirgendwo.

Hunderte neuer Unterkünfte geplant

Der politische Wille zum Bevölkerungsaustausch offenbart sich zusätzlich im massenhaften Bau von Unterkünften. Die mit den Menschenmassen völlig überforderten Kommunen bekommen insgesamt 335 Liegenschaften im Eigentum des Bundes geschenkt, um darauf Unterkünfte für insgesamt 66.820 Asylanten zu schaffen. Besonders Nordrhein-Westfalen und Bayern sollen auf diese Weise ihre ohnehin großen Aufnahmekapazitäten weiter ausbauen. Doch nicht einmal das wird genügen: Rein rechnerisch reichen die Plätze gerade einmal, um die Asylbewerber der vergangenen zwölf Wochen unterzubringen.

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